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Lei - der Bürostuhl speziell für Frauen - Grass-green

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1.098,00 CHF
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versandfertig: ca. 3-4 Wochen

Kurzübersicht

  • LumbarFlex, aktive Lendenwirbelstütze
  • Der Widerstand der Kippfunktion passt sich automatisch ans Körpergewicht an
  • Die Neigung der Rückenlehne lässt sich stufenweise verstellen
  • Automatische Vorwärtsneigung der Sitzfläche
  • Einstellbare Lumbalstütze
  • Optional mit und ohne Armlehnen

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Lei - der Bürostuhl speziell für Frauen - Grass-green

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Artikelnummer 88851
Gewicht 20
versandfertig ca. 3-4 Wochen
Sitzhöhe unbelastet Nein
TxB der Sitzfläche 39x42
BxH der Rückenlehne 40x45
Neigbare Sitzfläche Ja
Neigbare Rückenlehne Ja
Verstellbare Lumbalstütze Ja
Armlehnen Option
Rückenlehne Nein
Garantie 3 Jahre

Frauen und Männer haben gewisse Unterschiede – soviel steht fest. Aber brauchen Frauen wirklich andere Stühle als Männer? Es klingt zunächst nach einem frechen Werbeversprechen. Doch wer genau hinsieht, entdeckt auch hier den kleinen Unterschied.

In fast zwei Jahren Studienarbeit hat die renommierte Ergonomin Ellen Whaetley die Sitzgewohnheiten von Männern und Frauen untersucht und ist dabei zu erstaunlichen Ergebnissen gekommen. Denn vor allem bei langem, konzentrierten Sitzen machen sich die anatomischen Unterschiede zwischen den Geschlechtern deutlich bemerkbar.

Während Männer mit der Zeit dazu neigen, ihre Sitzhaltung immer mehr nach hinten zu verlagern – und das Gewicht ihres deutlich schwereren Oberkörpers wie vorgesehen über die Rückenlehne des Bürostuhles abzuleiten – neigen Frauen eher dazu – ausgelöst durch den schrägeren Winkel ihres Beckens – sich immer weiter nach vorne zu neigen.

Ist das Design klassischer Bürostühle den Sitzgewohnheiten der Männer genau angepasst, sitzen Frauen somit häufig „im Freien“ und zwischen Rücken und Rückenlehne tut sich eine klaffende Lücke auf. Viele versuchen diese mit einem Kissen aufzufüllen, um den Rücken zumindest einigermaßen zu stabilisieren.

„Lei“ setzt genau an dieser Stelle an und balanciert die Sitzneigung nach vorne aus, während die Rückenlehne stärker als bei klassischen Bürostühlen, der Position des Rückens folgt. Stand Designerin Monica Föster dem Projekt zunächst ebenfalls kritisch gegenüber, konnte sich mit der Zeit aber immer mehr begeistern.

Für sie war es wichtig, den klassischen Bürostuhl zugleich in seiner Formensprache von all den überflüssigen, technischen Details zu befreien, die viele eher wie Maschinen oder medizinische Prothesen aussehen lassen als wie ein Sitzmöbel, auf dem man für mehrere Stunden am Tag bequem Platz nehmen möchte. Vor allem am Sitz selbst wird der Unterschied bemerkbar, der deutlich breiter und tiefer ausfällt als bei bisherigen Bürostühlen.

Die Griffe zur Höhenverstellung sowie dem Grad der Neigung sind bündig in die Sitzschale integriert, ebenso wie die Lordosenstütze in die Rückenlehne. Gepolstert wird der Stuhl mit einem neuen Textil von Kvadrat, das Flüssigkeit besonders gut ableitet und den Benutzer somit auch deutlich weniger auf seinem Stuhl schwitzen lässt als es „normale“ Bürostühle im Sommer gerne tun.

Vorgestellt wurde "Lei" erstmals während der Stockholmer Möbelmesse im Februar 2009.

Bisher war es für Frauen mit durchschnittlicher oder kleinerer Körpergröße schwierig, einen zu ihrer Körpergröße, Körperform und Sitzhaltung passenden Arbeitsstuhl zu finden. Herkömmliche Arbeitsstühle sind häufig groß, schwergängig und unhandlich. Das Angebot von Arbeitsstühlen deckt eher mittlere bis große Größen ab, während das Angebot an kleineren Modellen äußerst begrenzt ist.

Es ist leichter, sich an etwas anzupassen, das zu groß ist, als an etwas, das zu klein ist.
Daher werden die Bedürfnisse kleinerer Frauen in großen Arbeitsstühlen häufig nicht wahrgenommen. Es gibt sogar eine Studie, die darauf hindeutet, dass kleinere Frauen einen Arbeitsstuhl in normaler Größe nicht unmittelbar als unbequem empfinden, jedoch beim längerem Sitzen in solchen stärker ermüden als ihre größeren Kolleginnen und Kollegen. Insgesamt zeigt dieselbe Studie, dass größere/kräftigere Frauen das gegenwärtige Angebot von Arbeitsstühlen als bequemer erleben als Frauen, die kleiner und schlanker sind. (Helander und Zhang, 1997).

Zu Beginn des Projekts “Lei” wurde ausgehend von der Frage, ob sich Unterschiede zwischen männlichem und weiblichem Sitzen beobachten lassen, ein Workshop mit einer Gruppe von praktisch tätigen Fachleuten für Ergonomie durchgeführt.
Die Antwort: ein einstimmiges “Ja”. Mögliche Erklärungen hierfür wurden diskutiert und ließen sich in zwei Kategorien einteilen: entweder waren die Unterschiede physiologisch oder durch zu große Abmessungen der Stühle erklärbar. Im Anschluss wurde eine vertiefende Literaturstudie durchgeführt. Daraus gingen die Designanforderungen hervor, die jetzt die Grundlage für den Arbeitsstuhl Lei bilden.

Was passiert, wenn wir sitzen?

Bevor wir näher darauf eingehen, wie Frauen und Männer sich in ihrem Sitzverhalten unterscheiden, muss man zunächst genau betrachten, was eigentlich passiert, wenn ein Mensch - unabhängig vom Geschlecht - sitzt.

Der Mensch ist das einzige Lebewesen auf der Erde mit einer aufrechten Körperhaltung. Alle Bewegungen, die von dieser aufrechten Haltung abweichen, bedeuten Abweichungen von der neutralen Lage des Körpers, d. h. Abweichungen von der Haltung, in der die einzelnen Körperteile einer Belastung ausgesetzt sind, die am wenigsten schädlich ist.

Wenn wir uns hinsetzen, geschieht Folgendes: Der Schwerpunkt des Körpers wird vor den Körper verlagert; der Winkel zwischen Oberschenkel und Rücken wird kleiner und im Hüftgelenk erfolgt eine Drehung; Becken und Kreuzbein werden nach hinten gekippt; die natürliche Krümmung der Wirbelsäule wird abgeflacht; die Muskulatur am Hüftgelenk und an der Rückseite des Oberschenkels wird gedehnt; die Muskeln im Rücken werden aktiviert, um eine aufrechte Haltung zu gewährleisten. Die Flüssigkeit zwischen den Bandscheiben wird an deren Hinterkante gedrückt; Fett, Muskeln und Blutgefäße werden verdrängt und komprimiert sowie die Sitzknochen im Gesäß belastet.

Schwerpunkt

Geht ein Mensch vom Stehen zum Sitzen über, wird der Schwerpunkt (Gleichgewichtspunkt) des Körpers nach vorn verlagert. Im Stand verläuft der Schwerpunkt nach allgemeiner Auffassung gerade durch den Körper.

Sitzhaltungen

Im Sitzen variiert der Schwerpunkt bei unterschiedlichen Sitzhaltungen, die sich in drei verschiedene Kategorien einteilen lassen:

1. Die aktive Sitzhaltung
2. Die aufrechte Sitzhaltung
3. Die zurückgelehnte Sitzhaltung

In der aktiven Sitzhaltung, die durch Kippen des Beckens nach vorn, durch Aufrechthalten des Rückens oder nur durch Krümmen des Rückens, “Sacken”, eingenommen werden kann, befindet sich der Schwerpunkt vor den Sitzknochen und mehr als 25 % des Körpergewichts werden über die Füße an den Boden abgegeben. Diese Sitzhaltung ist im heutigen Computerzeitalter, wo in erster Linie die Arbeitsaufgaben bestimmen, welche Arbeitsposition wir einnehmen, am häufigsten anzutreffen. Ganze 45 % der Zeit, die wir im Sitzen verbringen, beugen wir uns über einen Arbeitstisch. 26 % der Zeit sitzen wir aufrecht. Nur 15 % unseres Arbeitstags sitzen wir in zurückgelehnter Arbeitshaltung. (Dowell et al,2001)

In aufrechter Sitzhaltung ist der Schwerpunkt in einer Linie mit den Sitzknochen und ca. 25 % des Körpergewichts werden über die Füße an den Boden abgegeben.

In der zurückgelehnten Sitzhaltung, die durch Zurücklehnen oder durch Kippen des Beckens nach hinten und gleichzeitiger Krümmung des Rückens eingenommen werden kann, befindet sich der Schwerpunkt hinter den Sitzknochen und weniger als 25 % des Körpergewichts werden über die Füße an den Boden abgegeben.
(Schoberth, 1962; Eklund, 1986).

Die Highlights:

  •     - Der Arbeitsstuhl ist kleiner – in der Regel sind Frauen kleiner als Männer
  •     - Die Empfindlichkeit der Kippfunktion reicht bis zu einem Gewicht von nur 43kg
  •     - Synchronwippe – bei der Neigung von ca. 5 Grad und Rückwärtsneigung
  •     - Die Vorderkante der Sitzfläche ist angerundet und kann zusätzlich nach unten geneigt werden
  •     - Niedrige höhenverstellbare Rückenlehne gemäss Studien, am besten 6cm unter den Schulterblättern
  •     - Rückenlehne die weiter in die Sitzfläche hineinragt, Unterstützung durch LumFlex möglich
  •     - LumFlex – beim nach vorne beugen folgt

 

 

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